Barmbeker Ratschlag positioniert sich zur U5

Gestern waren Vertreter unserer Bürgerinitiative zu Gast auf der Sitzung des Barmbeker Ratschlags. Wir hatten die Möglichkeit, ausführlich unseren Standpunkt zur U5-Planung darzulegen. Herr Boneß von der Hochbahn war als Beobachter vor Ort, konnte auf Nachfrage keine neuen Informationen zum aktuellen Stand der U5-Planung liefern. Eine Entscheidung, welche Streckenführung und welche Haltestelle gebaut wird, solle wahrscheinlich noch in diesem Jahr fallen. Diese Entscheidung treffe aber nicht die Hochbahn, sondern die Politik.

Nach unserem Kenntnisstand soll der U5-Lenkungskreis Ende November tagen und in dieser Sitzung die politische Entscheidung treffen.

Der Barmbeker Ratschlag hat als Ergebnis der U5-Arbeitsgruppe ein Positionspapier beschlossen, hier die wichtigsten Punkte (sinngemäß):

  • Der Ausbau des ÖPNV mit einer neuen U-Bahn wird begrüßt, der motorisierte Individualverkehr soll dadurch reduziert werden, was gut für Mensch und Umwelt sei.
  • Eine U5-Station im Stadtteil bedeute Mobilitätskomfort, aber auch eine „Aufwertung im Investoren.Sinn“ – also steigende Mieten, Verdrängung, Gentrifizierung…
  • Keine Festlegung, ob im „dicht bebauten Stadtteil“ oder „neben“ dem Stadtteil (Nordvariante/Nordheimstraße) eine U5-Station gewünscht wird.
  • Die Varianten Hartzloh-Ost und Rungestraße werde aufgrund zu starker Belastungen während der Bauphase abgelehnt.
  • Vor Baubeginn der U5 soll es eine realistische Einschätzung zur Umsetzung der gesamten Strecke geben, ein Baustopp nach dem ersten Abschnitt müsse vermieden werden.
  • Nach Abschluss der Bauarbeiten muss die Oberfläche ohne Nutzungsänderung mindestens in der ursprünglichen Form wiederhergestellt werden.

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