BI-Aktion am 18.02.2017: Ein Versuch, die Grenzen der Baugrube aufzuzeigen

Es war eine im Wortsinn augenöffnende Idee, mit Stoffbahnen zu zeigen, wie riesig der Bereich für die geplante Baugrube der U5-Haltestelle Hartzloh sein wird. Ein kühnes Unterfangen, wenn nur 20m Stoffbahnen zur Verfügung stehen, um eine bis zu 250m lange Baugrube darzustellen. (Auf dem Transparent wurde zugegebenermaßen ein wenig untertrieben.)

Gleichzeitig wurden die Menschen auf dem Wochenmarkt mit Informationen versorgt und befragt.

Die Aktion war nach zwei Stunden zu Ende, der Eindruck bleibt. Sollte die Haltestelle Hartzloh wie geplant gebaut werden, wird der Hartzloh zwischen Wochenmarktfläche und Bürgerhaus für mindestens 4-5 Jahre in wesentlich größerem Umfang abgesperrt werden…

Vielen Dank an unsere Aktivisten, die so lange in der Kälte durchgehalten haben, um auf den Irrsinn der Planung hinzuweisen!

Sollte die U5-Haltestelle Hartzloh wie geplant umgesetzt werden, wird an dieser Stelle bauzeitlich kein Plakat der Hochbahn mehr stehen können. Eventuell wird es noch einen schmalen Fußweg zwischen der Buchhandlung im Hintergrund und unserer Absperrung geben – für mindestens fünf Jahre.
Der Hartzloh vom Wochenmarkt aus gesehen. Bis hier wird die Baugrube für die Zugangsbauwerke etwa reichen. Wie viele Jahre die Baumaßnahmen für diesen Teilabschnitt der Baustelle dauern werden und wie lange der Verkehr auf der Fuhle beeinträchtigt oder gesperrt ist, wurde bislang nicht kommuniziert.
Passanten und Wochenmarktbesucher wurden über die Planungen informiert. Trotz der beiden 10m langen „Baustellenabsperrungen” der Aktivisten fiel es schwer, sich das gewaltige Ausmaß der geplanten Baustelle vorzustellen. Unsere Absperrungen waren nach zwei Stunden wieder verschwunden, an der Baustelle werden die Anwohner viele Jahre lang ihre „Freude“ haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.