Die Linke feiert – zwei Gründe mitzufeiern!

Die Bürgerinitiative für einen lebenswerten Hartzloh hat sich in den vergangenen zwei Jahren dafür eingesetzt, dass die U5 Planung in Barmbek-Nord unter Berücksichtigung der Faktoren Mensch und Umwelt erfolgreich umgesetzt werden kann. Unsere Ziele waren und sind: Bau möglichst unter großen Straßen, Anwendung höchster technischer Standards im Bauverfahren und im laufenden Betrieb. Mit der Planung der jetzigen Nordtrasse scheint die Anbindung von Steilshoop und Bramfeld finanzier- und realisierbar zu werden. Das ist ein Erfolg auch für Barmbek-Nord! 

Die Bürgerinitiative für einen lebenswerten Hartzloh steht dazu: Barmbek ist bunt! Die Schließung des Thor Steinar Ladens macht Barmbek wieder bunter! Darüber freuen wir uns!

Also zwei Gründe, um mitzufeiern!

Die Linke lädt ein zu Klönschnack und Tanz 

Wann: Am Samstag, den 24.02.2018, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Barmbek!

Wir bedanken uns und feiern gerne mit.

Hochbahn empfiehlt U5-Nordvariante

Infoblatt der BI zur Haltestelle Hartzlohplatz, das wir auf der Veranstaltung am 13.12.2017 verteilt haben. Bitte anklicken zum lesen.

Die heutige Hochbahn-Veranstaltung war gut besucht, es gab kaum noch freie Plätze. Nach einer Präsentation des aktuellen Planungsstands und einer Vorstellung der Nordvariante kam die erhoffte Stellungnahme:

Die Hochbahn wird dem Lenkungskreis die weitere Planung der Nordvariante mit einer Haltestelle in der Nordheimstraße empfehlen!

Am 21. Dezember wird der Lenkungskreis auf Grundlage dieser Empfehlung eine Entscheidung treffen.

Nachfolgend kam es zu einer sehr motivierten und fundierten Fragestunde, deren Erkenntnisse ebenfalls in die Entscheidungsfindung einfließen sollen. Das Stimmungsbild war nach wie vor geprägt von Unverständnis, warum eine Haltestelle mitten in einer Wohngegend gut für Barmbek-Nord und die Anwohner sein soll. Der Baudezernent Herr Dr. Bigdon war erneut vor Ort als Vertreter des Bezirks, und nannte inoffizielle Bebauungspläne entlang der Fuhle, die von einer Haltestelle an dieser Stelle profitieren würden. Details wollte er jedoch nicht nennen, da die Eigentümer noch gar nichts von den Plänen der Baubehörde wüssten. Von politischer Seite waren Vertreter von der Linken und den Piraten vor Ort, die Grünen und die FDP glänzten erneut durch Abwesenheit.

Herr Wendt meldete sich auf Nachfrage aus dem Publikum und gab sich als SPD-Politiker zu erkennen, allerdings nicht als offizieller Vertreter des Bezirks. Verstärkung hatte er in Form von zwei SPD-Nachwuchspolitikern mitgebracht, die inkognito von den Seiten her versuchten, Stimmung für die Südvariante zu machen. Eigene Argumente konnten sie zwar nicht vorbringen, setzten aber mit Allgemeinplätzen die von der Bezirks-SPD vorgegebene Strategie des inhaltslosen Forderns fort. Wir wünschen den beiden jungen Menschen wirklich alles Gute auf ihrem weiteren politischen Karriereweg.

Einen herzlichen Dank an die vielen Menschen, die sich heute wieder mit fundierten und sachlichen Argumenten, aber nicht emotionslos, für den Erhalt eines erhaltenswerten Viertels eingesetzt haben!

Als Fazit lässt sich festhalten, dass selbst nach über einem Jahr keine fundierten Gründe vorliegen, die für eine Haltestelle im Hartzloh-Viertel sprechen. Im Gegensatz dazu steht für die Hochbahn jetzt schon fest:

Die Alternative Nordheimstraße erhöht die Wirtschaftlichkeit der Gesamt-U5!

Lediglich der Autoverkehr muss dort bauzeitlich mit Einschränkungen rechnen. Für einen sinnvollen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sollte das kein zu großes Opfer sein.

Wunschzettel zu Weihnachten: Bitte einen Sieg der Vernunft. Und ein friedliches Fest. Danke. 🙂

Nutzen der U5 in Barmbek-Nord weiterhin fraglich

Beim gestrigen BI Treffen informierten Herr Ernst, Herr Boneß und Herr Hinrichsen von der Hochbahn im bereits vorweihnachtlich dekorierten Gemeindesaal über den aktuellen Planungsstand in Sachen U5 Barmbek Nord. Danke an alle Anwesenden, dass sie die Emotionen nicht hochkochen ließen, so dass ein konstruktiver Dialog möglich war.

Alle Fragen zu den Kriterien und Gründen, die zur Vorentscheidung für den Hartzlohplatz bei der Südvariante geführt haben, sollen erst auf der Infoveranstaltung der Hochbahn am 13. Dezember bekanntgegeben werden. Das von SPD und Grünen und der Hochbahn gesteckte „städtebauliche Ziel“ haben die Hochbahner auch gestern nicht mit Inhalt gefüllt. Schade!

Fest steht: Die Nordvariante ist wesentlich schneller, kürzer und preiswerter. Die Südvariante hängt nur von der Entscheidung ab, ob es einen nur teuer und unbequem zu ermöglichenden Umsteigepunkt von der U5 zur S1 am Rübenkamp geben soll oder nicht. Ohne diese Station ist die Barmbeker Beule sinnlos. Da die errechneten Umsteigezahlen deutlich hinter den erhofften Zahlen zurückbleiben, ist dieses aus unserer Sicht der Fall. Wenn sich die Politik dennoch für diese Variante entscheidet, so halten wir dieses für eine Verschwendung von Steuergeldern und eine Entscheidung aus persönlicher Willkür. Das hat dann nichts mehr mit der Findung einer optimalen Haltestelle für Barmbek-Nord aus verkehrlichen Gesichtspunkten zu tun.

Die Presseinformation der Hochbahn lässt erkennen, dass es sich bei der Variante „Hartzlohplatz“ um eine politische handelt: „Gleichzeitig können die städtebaulichen Ziele mit dieser Haltestellenlage gut erfüllt werden.“ Auf dem Blog der Hochbahn geht man sogar so weit zu schreiben: „Das entscheidende Kriterium: Welche Haltestelle schafft den größten Nutzen für Barmbek-Nord.“ Beides sind unbegründete bezirkspolitische Gründe.

Barmbek-Nord war niemals erklärtes Ziel der U5. Weil der Rübenkamp nur mit der Barmbeker Beule angefahren werden kann, kam überhaupt eine Haltestelle in Barmbek-Nord in Betracht. Wenn unsere Bezirkspolitiker diese nun einfordern, sollen sie bitte auch begründen, warum diese teure Lösung für Barmbek-Nord so wichtig ist. Doch dazu schweigen sie stille. Die Gründe der Politiker sind also nicht für die Ohren der Bürger bestimmt.

Hartzlohplatz wäre nun die einzige Station der U5 von Bramfeld bis zum Hauptbahnhof, deren Sinn für die Anwohner sehr zweifelhaft ist, deren Bau in einer gewachsenen Wohngegend nicht nur die Anwohner stark belastet, sondern auch unwiderruflich wertvollen Baumbestand vernichtet und für die der Denkmalschutz für den Hartzlohplatz zuerst aufgehoben werden muss. Ungeklärt ist bisher, wie die jahrelangen Baustellenverkehre abgewickelt werden sollen, wo die benötigte sehr große Baustelleneinrichtungsfläche entstehen soll, und welcher Oberflächenzustand schließlich erreicht werden soll. Sinnvoll wäre ein Leitsystem, um Ortsfremde von und zu der versteckt gelegenen Station zu führen.

Wir erwarten, dass die geplante Veranstaltung nachvollziehbare Argumente und Antworten auf die vielen offenen Fragen liefern wird. Der Bezirk Nord hat diesmal endlich auch Senatsvertreter zur Anwesenheit aufgefordert!

Wir fordern, dass unsere politischen Vertreter von SPD und Grünen im Bezirk diesmal vor Ort in offizieller Mission anwesend sind. Auf dem Weg zur Helmuth Hübener Schule können sie sich dann gleich ein eigenes Bild von der gewünschten Haltestellenlage in Barmbek-Nord machen. Vielleicht sorgt das bei einigen für einen Aha-Effekt.

Noch zwei Varianten im Rennen – Entscheidung vor Weihnachten

Die Hochbahn hat bekanntgegeben, dass der U5-Lenkungskreis gestern beschlossen hat, noch vor Weihnachten (Update: am 21. Dezember) zwischen zwei verbliebenen Haltestellen- und Streckenvarianten zu entscheiden:

• Südvariante mit Haltestelle Hartzlohplatz

• Nordvariante mit Haltestelle Nordheimstraße

Hochbahn: „Mit der jetzt getroffenen Entscheidung werden die möglichen Haltestellenlagen Hartzloh West, Hartzloh Ost, Rümkerstraße und Rungestraße nicht weiter verfolgt.“

Die Zielsetzung der Bürgerinitiative für einen lebenswerten Hartzloh wurde nicht erreicht. Daher kann uns der jetzige Planungsstand nicht zufrieden stellen. Wir werden die weiteren Planungsschritte sehr kritisch begleiten.

Unser Ziel ist und bleibt: Die U5 muss möglichst unter großen Straßen und öffentlichen Freiflächen, mit größtmöglichem Abstand zur Wohnbebauung geplant werden. Umwelt- und Sozialverträglichkeit müssen dabei gewährleistet sein. In der Bauphase und im Betrieb erwarten wir die Ausschöpfung aller technischen und planerischen Möglichkeiten für eine verträgliche Umsetzung – die bloße Einhaltung von Grenzwerten ist unzureichend angesichts eines Jahrhundertprojekts.

Mitte Dezember soll es zwei Veranstaltungen der Hochbahn zum aktuellen Planungsstand geben – am 13. Dezember zur Südvariante und am 14. Dezember zur Nordvariante.

BI-Infostand bei KulturBewegt!

Einen Tag nach der unerwarteten Mitteilung, dass die Hochbahn eine Trassenführung über die Nordheimstraße untersucht, konnten wir auf unserem Infostand beim Stadtteilfest unseren „Etappensieg“ feiern und viele interessierte Barmbeker über das Thema U5 informieren. Wir haben weiter Unterschriften gesammelt, viel Informationsmaterial verteilt, Fragen beantwortet und diskutiert. Auch der eine oder andere Klönschnack wurde gehalten – es war deutlich zu spüren, dass die monatelange Anspannung weniger wurde.

Wer Lust hatte, konnte sich auch aktiv einbringen. Es entstand eine schöne Collage, die zeigt was wir alle hier schön finden, was die Politik beachten und was im Stadtteil besser werden muss.

Keine Haltestelle in eng bebautem Wohngebiet!

Haltestelle U5 in Barmbek-Nord? Ja – aber möglichst menschen- und umweltschonend in Trassenführung und Bauweise!

Haltestelle U5 in Barmbek-Nord? Ja – aber dann bitte unter Berücksichtigung von zukünftiger Wohnbebauung und möglichst hoher Neuerschließung, damit viele von einer neuen U-Bahn profitieren.

Dafür haben wir bisher gekämpft und dafür setzen wir uns weiter ein. Für ein lebenswertes Barmbek auch in Zukunft!

Danke an alle Unterstützer – der Erfolg unserer Sommerdemo ist euer Verdienst!

Hallo alle miteinander,

die heutige Demo war super. Wir waren bunt, laut und es gab viele gute Gespräche mit den Anwohnern und allen interessierten Leuten. Ein Dank  an das Orga-Team die mit unendlichem Einsatz die ganze Veranstaltung ermöglicht haben. Eine starke Aktion, die geprägt von der guten Gemeinschaft unserer Initiative wurde.

Ein Dank an die Markthändler die uns so fantastisch unterstützten mit Sachspenden für die Veranstaltung. Ein besonderer Dank sei noch dem Theaterteam gewidmet, die wunderbar  das Publikum begeisterten.

Wir waren mehr Teilnehmende als erwartet. Die offizielle Teilnehmerzahl laut Polizei betrug 70 Personen. So funktioniert Öffentlichkeitsarbeit. Keine Baggerbuddelei für eine überflüssige U5 Haltestelle.

Gruß Klaus Herrmann

Klaus, an dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an DICH von uns allen! Du hast mit deiner Stimme den Demonstrationszug getragen und begleitet, für Stimmung gesorgt und alles zusammengehalten. Du bist großartig!

Hochbahn-Veranstaltung am 18.02.2017: Licht und Schatten

Update 24.02.2017: Links  hinzugefügt, Text präzisiert.
Update 21.02.2017: Zwei Bilder hinzugefügt, Text präzisiert.

Hochbahn Veranstaltung am 18.02.2017: Ein eigens angefertigtes stadtplanerisches Modell soll den Bürgern helfen, die Vor- und Nachteile der fünf noch in der Prüfung befindlichen Haltestellen-Standorte zu beschreiben. Schade, dass die „Baugruben“ nicht dreidimensional eingearbeitet sind.

Die Hochbahn lud ein, um über die verbliebenen Alternativ-Standorte zu informieren und den Barmbekern die Gelegenheit zum Gespräch zu geben. Das verteilte Protokoll des Bürgerdialogs vom 14.12.2016 zeigt deutlich die Meinung der Barmbeker, auch zu den Varianten Langenfort (siehe Seite 15 des Protokolls).

Hochbahn Veranstaltung am 18.02.2017: Wo ist der Langenfort?

Laut Hochbahn ist die Suche nach dem optimalen Standort der Haltestelle in Barmbek-Nord völlig ergebnisoffen und muss im Planfeststellungsverfahren bewiesen werden. Die Hochbahn wird eine Haltestelle empfehlen, die Entscheidung wird auf politischer Ebene gefällt. Politisch wird allein die Haltestelle Hartzloh-Ost favorisiert. „Hochbahn-Veranstaltung am 18.02.2017: Licht und Schatten“ weiterlesen