Meinungen zu Hartzloh-Ost

Auf der Hochbahn-Veranstaltung am 14.12.2016 in Barmbek-Nord wurden in Kleingruppen Meinungen zu den verbliebenen Haltestellenvarianten gesammelt. Auszug: Hartzloh Ost.

Hartzloh Ost:

  • Super Haltestelle, wenn sie denn mal da ist (ähnlich wie Osterstraße)
  • Hartzloh Ost: gute Anbindung an Bus und S-Bahn (Alte Wöhr, Rübenkamp)
  • Nutzerfreundlich? Anwohnerfeindlich!!!
  • Zu enge Bauweise
  • Belastung Anwohner
  • Viel zu kleine Straße
  • Sonderausgang / höhere Kosten für den Zugang
  • Anbindung Einzelhandel, welcher Einzelhandel?
  • Anbindung Hochtief? Haben Tiefgarage
  • Zu hohe Gewichtung auf Schüler + Arbeitnehmer – Wer kommt von MRG und Hochtief mit der U-Bahn aus Richtung Steilshoop bzw. Sengelmannstraße?
  • Es gibt Gegenden an der Fuhlsbüttler Straße mit deutlich mehr Einzelhandel!
  • Durch Bahnhofbau wird nicht nur Wochenmarkt zerstört, sondern auch die Kundschaft von REWE und HOCH-TIEF. Läden durch Sperrung Hartzloh abgesperrt
  • Entscheidung quasi schon gefallen, wirtschaftliche Interessen, keine Rücksicht auf Anwohner und alten Baumbestand
  • Gewachsenes Viertel wird mutwillig zerstört
  • Verdrängung der Anwohner
  • Aufwertung durch Neubau und Modernisierung?
  • „Aufwertung“ der Fuhlsbüttler Straße für: REWE, HOCH-TIEF, Tierarzt, Buchladen, Haspa, Essen und Trinken
  • Sehr enge Straße! Die Garagen der Anwohner sind für Jahre nicht nutzbar!
  • Kindergarten mit Krippe! Lärm macht krank
  • Zerstörung alter Quartiersstruktur
  • Quartier 21: Kampfmittel – Gefahr!
  • Zu große Baustelle
  • Zu klein, zu nah an den Häusern
  • Kein Zugang zu der Kita
  • Parkmöglichkeiten verschwinden
  • Der Wochenmarkt fällt weg
  • Kein Wochenmarkt
  • Hartzloh und Hartzlohplatz sind ein Idylle und dürften nicht zerstört werden
  • Straße zu eng
  • Sehr gute Anbindung durch Busse
  • Kindergarten, Bürgerhaus, viele Anwohner, 5 Jahre Baustelle!!!
  • Wir benötigen hier KEINE Haltestelle! Kein Bedarf!
  • Straße zu eng!
  • Fußgängerfluss des östlichen Quartiers zur Fuhlsbüttler Straße längerfristig unterbrochen
  • Anbindung Fuhlsbüttler Straße überbewertet
  • Aus! alte Quartiersstruktur, alter Baumbestand, historischer Wochenmarkt
  • 5 Jahre leben auf der Baustelle mit permanentem Lärm und Schmutz: Es wurde auf den Dauerstress und die gesundheitliche Belastung hingewiesen!
  • Straße während der Bauzeit nicht bewohnbar, da keine Zufahrt, keine Versorgung, keine Feuerwehrzufahrt, keine Müllabfuhr, keine Heizung (Tanks in den Vorgärten).
  • Mensch und Umwelt an letzter Stelle 🙁
  • Neben 100 Jahre alten Häusern in 1,5 Meter Abstand eine 25 Meter tiefe Baugrube zu errichten, die 3 mal so tief ist, wie das Haus hoch ist, ist unverantwortlich. Ein Nachgeben der Spundwände und das Haus ist verschwunden. Nicht bewohnbar!
  • Schon jetzt und erst recht während der Bauzeit sind sämtliche Eigentumswohnungen unverkäuflich
  • NEGATIV: HARTZLOH OST
  • Wird die Kita geschlossen?
  • Wochenmarkt Berücksichtigung? Verlagerung (dauerhaft) möglich?
  • Einschränkungen durch Baulärm! Berücksichtigung der gesundheitlichen Auswirkungen bei langer Bauzeit? Wie?
  • Für den Lastwagenverkehr in den Nebenstraßen dürften dort keine PKW parken (zu eng). Wo soll Parkmöglichkeit für 300 PKW geschaffen werden?
  • Wie stark werden die Vibrationen der dann fahrenden U-Bahn für Anwohner der Bahnhöfe? Also wie viel Krach gibt es? Auch für Anwohner im Umkreis von 20 m vom Bahnhof entfernt?
  • Wieso bewerten sie die Haltestelle „Hartzloh Ost“ neutral, wenn doch der Ausgang im viel zu engen Straßenbereich „Hartzloh/Wagenfeldstraße ist?
  • Hat die HOCHBAHN Erfahrung mit einer ähnlichen Baustellensituation in einem derart engen Straßenraum? Wenn ja, wo?
  • Wird die Risikolage den Anwohnern sensibel und ausführlich erläutert?
  • Kann die HOCHBAHN versichern, auf die individuellen Ängste der Anwohner am Hartzloh trotz des frühen Planungsstandes einzugehen? (Das würde den Rest der Bewohnerschaft entlasten!)
  • Kommen alle Hochtief-MA mit der U5?!
  • Warum gibt es keine geschlossene Bauweise für den Hartzloh (Ost)?
  • Es wird kritisiert, dass Varianten nicht nachvollziehbar gekippt wurden.
  • Ist Hartzloh Ost Materiallager – technisch überhaupt durchführbar?
  • Warum nicht generell den Kurvenradius wie Hartzloh-West unter dem Ring und den Schrebergärten? Dann ist das Denkmalgeschützte Quartier 21 nicht betroffen…
  • Warum nicht Tiefbau?
  • Streckenführung unter dem denkmalgeschützten Quartier 21 – Schäden?!
  • Warum offene Bauweise?
  • Kann die Haltestelle in Tunnelbauweise gebaut werden? Wie würden die Anwohner dazu stehen?
  • Wie wird die Versorgung sichergestellt? (Anlieferung, Müll, Rettungswagen, Krankentransport, Pflegedienst)
  • Hartzloh Mitte: Ist Zugang an einem Haltestellenende und in der Mitte statt zu beiden Haltestellenenden möglich (Um Zugang im Hartzloh zu vermeiden)?
  • Warum steht bei der Machbarkeitsuntersuchung nicht an erster Stelle?
  • Wurde die Haltestelle denn HOCH-TIEF versprochen?
  • Warum nimmt man am Elligersweg Rücksicht auf die Bausubstanz, nicht aber am Hartzloh?
  • Der Kindergarten müsste verlagert werden. Wo soll er hin?
  • (+) Wenn gebaut wird, dann Fahrstuhlausgang auf der Seite vom Café und REWE.
  • Falls es gar nicht anders geht den Hartzloh Bahnhof auf der Westseite errichten im bergmännischen Verfahren!
  • Bauweise sollte unterirdisch erfolgen!
  • Bauweise unterirdisch! …wenn die Bäume geschützt werden?!
  • Wir wollen das Gutachten der Baugrundaufschlüsse sehen! Was sind die Ergebnisse?
  • Das Kriterium „Fahrzeit“ erscheint aufgrund der geringen Unterschiede völlig irrelevant.
  • Die Zumutbarkeit für Anwohner auch während der Bauphase hätte von Beginn an ein Bewertungskriterium für die Standortwahl sein müssen. Eine Haltestelle „Hartzloh Ost“ erscheint unter diesem Gesichtspunkt nicht durchführbar und hätte diverse Klagen und jahrelange Rechtsstreitigkeiten zur Folge. Der Standort „Hartzlohplatz“ erscheint mir realistischer.
  • Hartzloh zu eng für eine offene Bauweise des geplanten Bahnhofs. Die anliegenden, schon bombengeschädigten Häuser würden die Bautätigkeit nicht überstehen.
  • Langenfort ist die Machbarkeit! Aufnehmen!
  • Eine Zustimmung der Anwohner wird es nie geben. Eine Zwangsenteignung und Entschädigung kostet 24.000.000 Euro
  • So viele Arbeitsplätze gibt es nicht!
  • Geht gar nicht!
  • Wer weiß – aber ich erlebe die Mitarbeiter von HochTief jeden Morgen in ihrem PKW (1 Person – 1 Auto) in der Anfahrt durch mein Wohngebiet vor meinem Schlafzimmer – UMSTEIGEN braucht ATTRAKTIVE Bedingungen.
  • Angst vor Vibrationen während des Baus und im Betrieb!
  • Bau des Hartzloh Bahnhofs nur dann genehm, wenn er nach mir benannt wird: S.-Straße o. ä.
  • Fuhlsbüttler Straße: nicht attraktiv, unattraktive Geschäfte
  • Die Alternative West ist besser! Es sind nur wenige Meter weiter. (1 weitere Zustimmung erhalten)
  • Hartzloh Ost: Die geplante Maßnahme ist unangemessen, da die Planer nur ihre eigenen Interessen verfolgen und (bislang) keine Rücksicht auf die Interessen der Anwohner nehmen (§307 BGB)
  • Totale Fehlplanung

Quelle: Hochbahn, Protokoll Veranstaltung Barmbek-Nord 14.12.2016