BI-Infostand bei KulturBewegt!

Einen Tag nach der unerwarteten Mitteilung, dass die Hochbahn eine Trassenführung über die Nordheimstraße untersucht, konnten wir auf unserem Infostand beim Stadtteilfest unseren „Etappensieg“ feiern und viele interessierte Barmbeker über das Thema U5 informieren. Wir haben weiter Unterschriften gesammelt, viel Informationsmaterial verteilt, Fragen beantwortet und diskutiert. Auch der eine oder andere Klönschnack wurde gehalten – es war deutlich zu spüren, dass die monatelange Anspannung weniger wurde.

Wer Lust hatte, konnte sich auch aktiv einbringen. Es entstand eine schöne Collage, die zeigt was wir alle hier schön finden, was die Politik beachten und was im Stadtteil besser werden muss.

Keine Haltestelle in eng bebautem Wohngebiet!

Haltestelle U5 in Barmbek-Nord? Ja – aber möglichst menschen- und umweltschonend in Trassenführung und Bauweise!

Haltestelle U5 in Barmbek-Nord? Ja – aber dann bitte unter Berücksichtigung von zukünftiger Wohnbebauung und möglichst hoher Neuerschließung, damit viele von einer neuen U-Bahn profitieren.

Dafür haben wir bisher gekämpft und dafür setzen wir uns weiter ein. Für ein lebenswertes Barmbek auch in Zukunft!

Erklärung: St. Gabriel und die U5 Planung

Der Kirchengemeinderat von Sankt Gabriel hat eine am 13.07.2017 einstimmig beschlossene Erklärung zum Bau der U5 veröffentlicht. Zentrale Aussage ist die Forderung an die Verantwortlichen in Politik und Hochbahn nach einer umwelt- , natur- und menschenschonende Planung und Umsetzung der U5.

Sommerdemo der BI am 17. Juni!

Es ist soweit! Am Samstag, den 17. Juni findet unsere Sommerdemo statt.

Vielen Dank an das Planungsteam für den tollen Einsatz und eure Ideenvielfalt! Bis Samstag gibt es noch viel zu tun, und dann geht es los:

Ab 9.30 Uhr sammeln sich alle Teilnehmer vor dem Wochenmarkt.

Um 10 Uhr geht es los: Großer Umzug durch das Hartzloh-Viertel mit guter Laune, Trommeln und Gesang. Ein Sonnentanz für schönes Wetter ist ausdrücklich erlaubt. 🙂

Gegen 11 Uhr wird der Zug wieder am Wochenmarkt ankommen.

Von 11 bis 13 Uhr findet dort die Abschlusskundgebung statt, mit vielen Informationen, Aktionen unter Beteiligung der Marktleute! Es wird ein buntes und fröhliches und lautes und unvergessliches Sommerfest des Widerstands. Wir geben alles für unser Viertel!

Kommt zahlreich, bringt Kinder, Freunde, Bekannte mit – und auch jeden Menschen, den ihr zufällig trefft – denn unser Stadtteil ist lebenswert!

Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße. Unser Stadtteil muss lebenswert bleiben!

Notizen vom BI Treffen

Gestern waren Herr Ernst, Leiter der Bürgerbeteiligung bei der Hochbahn, und Herr Boneß zu Gast bei unserem neunten BI Treffen.

Was gibt es Neues von Seiten der Hochbahn?

Der Dialog kommt wieder in Gang. Statt erst die Entscheidung für eine Haltestellenlage in Barmbek-Nord abzuwarten, möchte Herr Ernst nun viel früher – möglicherweise noch vor den Sommerferien – wieder in den Stadtteil kommen. Auf dieser Veranstaltung will die Hochbahn eine Tendenz (!) und aktuelle Erkenntnisse mit den Barmbekern diskutieren.

Das ist ein bemerkenswerter Erfolg, denn jetzt besteht erneut Hoffnung, noch vor der eigentlichen Entscheidung positiven Einfluss auf die Planung nehmen zu können.

Dafür gibt es sehr viele Ansatzpunkte, die von vielen BI Mitgliedern deutlich gemacht wurden. Herr Ernst versprach, alle Punkte mitzunehmen. Er betonte, dass es zum Wesen von Planung gehöre, dass sich Planung immer ändern könne. Und dass die Hochbahn laufend auch nach Varianten und Alternativen schaut. Auch der eigentliche Bau und das bauliche Umfeld werden nun angeschaut. Das kann also auch dazu führen, dass bereits abgeschichtete Standorte wieder in den Fokus rücken.

Was weiterhin im Dunkeln bleibt: Gibt es einen politischen Willen, der die Planer einengt? Das ist des Pudels Kern. Allein durch ein solches zugrundeliegendes Ziel wird die ursprüngliche Vorzugsvariante Hartzloh plausibel. Die von der Hochbahn genannten Kriterien hätten alleine zu einer anderen Planung an anderer Stelle geführt.

Die Planungsfortschritte der letzten Monate sollen erst in der kommenden Veranstaltung offenbart werden – die Hochbahn liebt Überraschungen.

Was kann die Hochbahn von unserer Seite mitnehmen?

  • Die Akzeptanz der Bevölkerung wurde hier in keinster Weise erreicht.
  • Das Bauverfahren ist diskussionswürdig.
  • Die Bewertungen und Gewichtungen sind nicht nachvollziehbar.
  • Viele Bäume zu fällen ist keine Option angesichts schlechter Luft.
  • Die Betroffenheit der Anwohner gehört in den Kopf der Planer.
  • Die Planung ist nicht nachvollziehbar.
  • Leben und leben lassen!
  • Wir fordern gleiche Rechte wie Anwohner beim Bau der U4 zur Hafencity.

Herr Ernst betonte die Bedeutung der U5 auf lange Sicht, für nachfolgende Generationen. Man dürfe nicht nur auf die Bauphase schauen. Allerdings musste er einräumen, dass die Hochbahn beim Thema Nachverdichtung und Wohnungsbau lediglich aktuelle Planungen berücksichtigt hat – die zu erwartende Überplanung des gesamten Bereichs jenseits der Rümkerstraße – absehbarer Wohnraum für nachfolgende Generationen – wurde nicht berücksichtigt. Auf lange Sicht verschenktes Potential.

Im Verlauf der u5 im Hamburger Westen hingegen wird bereits über einen Masterplan zum Wohnungsbau in den von der U5 berührten Gebieten nachgedacht, ohne den keine Finanzierung aus dem GVFG möglich wäre.

Wir bedanken uns bei Herrn Ernst und Herrn Boneß für das Gespräch.

Wie wichtig nehmen die Politiker die Sorgen der Menschen?

Im weiteren Verlauf des BI Treffens wurde über die verschiedenen Unterstützungsgesuche an die Politik und die erfolgten Rückmeldungen informiert.

Seit April 2017 wurden von verschiedenen BI Mitgliedern diverse Schreiben an unseren Bürgermeister Olaf Scholz, Politiker und Behörden geschrieben. Es gab eine Rückmeldung von Herrn Kahrs, leider nur mit guten Wünschen. Dankeschön.

Das zum Neujahrsempfang persönlich an Herrn Scholz übergebene Schreiben wurde damals immerhin zur Beantwortung an die Hochbahn weitergeleitet. Wo ist der hanseatische Geist geblieben?

Kein gutes Zeichen, zumal im Wahljahr 2017.

Wir sind gespannt, ob unsere eingereichte Petition für Reaktionen sorgt. Dürfen von städtischer Planung betroffene und teilweise real bedrohte Bürger in der schönsten Stadt der Welt nicht deutlich mehr von ihren politischen Vertretern erwarten? Doch! Viel mehr!

 

Unser nächstes BI Treffen findet diesmal an einem Dienstag statt, dem 11. Juli 2017, wie immer um 19 Uhr im Gemeindesaal von St. Gabriel.

 

BI Treffen am 8. Juni mit Vertretern der Hochbahn

Herr Ernst von der Hochbahn hat heute Herrn Lundius zugesagt, zusammen mit Herrn Boneß morgen zu unserem BI Treffen zu kommen.

Schön, dass sich so unerwartet diese Gesprächsmöglichkeit ergibt. Wichtig ist, dass es ein konstruktiver Abend wird, der in Folge auch eine erhellende Wirkung auf den planerischen Bereich der Hochbahn hat. Die „Spielwiese“ der bisherigen Bürgerbeteiligung wurde augenscheinlich bei den Entscheidungsträgern nicht ernst genommen – das muss sich ändern. Dafür setzen wir uns ein.

Die ursprünglich mit der Hochbahn abgesprochene Auseinandersetzung mit den Unstimmigkeiten in der Bewertung der möglichen Standorte muss leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, aber es gibt ja genug Gesprächsstoff und Informationsbedarf.

Wir sehen uns Morgen!

BI Treffen am 08.06.2017 um 19 Uhr im Gemeindesaal von St. Gabriel

Petition ist heute bei den Empfängern angekommen

Aktueller Stand: 195 200 Unterstützer! Vielen Dank – und sagt es euren Freunden und Bekannten: die Petition läuft weiter, jede Stimme zählt!

Wir sind gespannt, ob unsere Bemühungen für eine bessere und menschlichere Planung der U5 offene Ohren und Unterstützung finden. Die Stadtplanung in Hamburg sollte sich durch eine Verbesserung der Lebensqualität zu einem Vorbild für andere Städte entwickeln. Für unsere Kinder, für die Menschen in unserem Viertel und alle Menschen in unserer Stadt. So wie bisher kann und darf es nicht weiter gehen. 🙂

Unser BI Treffen am 27.04.2017
Fazit: Liebe Hochbahn, liebe Politiker – So nicht!

Es war wieder ein sehr spannender und produktiver Abend mit mehr als 40 BarmbekerInnen, die sich für unseren lebenswerten Stadtteil stark machen!

Vielen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz!

An diesem Abend haben wir viele neue Projekte beschlossen, die wir nun in die Tat umsetzen werden. Freut Euch auf spannende Monate im Einsatz für unseren Kiez! 🙂

„Unser BI Treffen am 27.04.2017
Fazit: Liebe Hochbahn, liebe Politiker – So nicht!“
weiterlesen

BI gegen Thor Steinar

Die Bürgerinitiative für einen lebenswerten Hartzloh unterstützt ausdrücklich die einstimmige Resolution des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg-Hohenfelde vom 20.3.2017 gegen den neuen Treffpunkt der rechten Szene in Barmbek.

Auch die BI sieht in Läden wie der Filiale der sogenannten „Nordic Company 1999“ in der Fuhlsbüttler Straße 257 einen Bezugspunkt der Neo-Nazi-Szene, der dazu beiträgt ein menschenverachtendes und antiliberales Weltbild zu verbreiten.

Daher unterstützt die BI den friedlichen Protest gegen jegliches rechtsradikales Gedankengut und fordert die Politik zu Maßnahmen zur Schließung dieses sogenannten Bekleidungsgeschäftes auf.