Wenn die Argumente ausgehen: Sind wir NIMBYs?

Die Hochbahn sagt: Ja.

Die Politik sagt: Ja.

Wir sagen: Nein!

Warum?

Wikipedia: „NIMBY steht als englischsprachiges Akronym für Not In My Back Yard (Nicht in meinem Hinterhof).“

Beim letzten Livestream der Hochbahn im Rahmen der SocialMediaWeek und regelmässig bei den Bezirksversammlungen wurden wir so abgestempelt. Ist das ein respektvoller Umgang miteinander?

Wir klären gerne mal auf, was und wer wir sind: 

Wir sind Barmbeker, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und sich für unseren Stadtteil, unseren „Kiez“, einsetzen. Dieser soll für alle lebenswert und sicher beiben!

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?!

Nein? Noch nicht verstanden?

Dann helfen wir nochmal nach für alle, die englische Akronyme lieben:

Wenn schon Schublade, dann eher diese: NITBOONs!

Was das heißt?

Not In The Backyards Of Our Neighbours! (Nicht in den Hinterhöfen unserer Nachbarn!)

Auf Deutsch:

Denken Sie doch auch mal an die anderen Menschen, an deren Gesundheit und an die Umwelt! Denken Sie doch mal an die Kinder, die auch in Zukunft hier gerne und sicher leben möchten! 

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Ein Gedanke zu „Wenn die Argumente ausgehen: Sind wir NIMBYs?“

  1. Dieses Video ist nicht nur peinlich, sondern ekelhaft. Diese ausgestellte Lockerheit und yuppiehaft-amerikanisierte Sprache läßt wirklich das Blut in den Adern gefrieren. Hätte man es mit knallharten Funktionären zu tun, wäre das „Feindbild“ klar konturiert und man wüßte, was zu tun ist. Diese Typen aber sind noch viel knallhärter, verstecken das aber hinter ihrer junvenilen Pseudo-Begeisterung. Natürlich steht man – ich würde gar nicht sagen, als Kritiker, – sondern als Bürger, die um ihr Eigentum und das Wohl ihrer Familien besorgt sind und daher zu Kampf nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet sind, geradezu automatisch als Querulant dar, deren Motto dargestellt wird als: „St. Florian, zünd’ andre an“. Dabei ist der Stempel „NIMBYS“ kein Stigma, sondern selbstverständlich und im § 14 Abs.1 Grundgesetzes abgesichert.

    Der Kabarettist Werner Fink hat seine Programme immer eröffnet mit den Worten: „Natürlich darf in diesem Land darf jeder sagen, was er denkt. Er muß nur das richtige denken.“

    Das Schlimme an solchen Menschen wie in dem Video ist nicht, daß sie sich als überzeugte und daher lockere Typen inszinieren. Das Schlimme ist, daß sie sich dessen nicht schämen.
    Ein Gutes hat es aber: Wir können solche Filme unseren Kindern zeigen und dann Georg Kreisler zitieren: „Werd’ nicht wie sie, mein Kind.“

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